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Aufstellungen

Bei der klassischen Familienaufstellung nach Hellinger werden beliebige anwesende Personen stellvertretend für Familienmitglieder räumlich so angeordnet, dass sie der Familiensituation entsprechen, wie sie der Aufsteller wahrnimmt.

Diese „Stellvertreter“ können oft recht genaue Auskunft über die Befindlichkeit der Person sowie deren Beziehungsgeflecht geben, die sie vertreten.

Familienstellen - wie geht das?

Nach einer Vorstellungsrunde und der Erhebung wichtiger Familiendaten wird die gewünschte Fragestellung erarbeitet. Thema der Aufstellung können sowohl lebenslange Beziehung wie auch akute familiäre Schwierigkeiten sein.

Nach der ersten Aufstellung treten alle Beteiligten – der Aufsteller wie die Aufgestellten – in einen Austausch über Ihre Befindlichkeit und versuchen, durch Veränderungen vorteilhaftere Positionen im System zu finden.

Wirkt das aufgestellte System gestärkt, nimmt der Aufsteller seine Originalposition ein, um sich in der neuen Rolle zu erleben. Mit Unterstützung durch den Therapeuten kann er sich auf diese neue Umgebung einlassen. Die neue, starke Position im System ermöglicht nun das Erarbeiten von Lösungsmöglichkeiten.

Was ist eine Einzelaufstellung?

Als Erweiterung der o.g. Methode kann der Aufsteller jede Position einnehmen und sich schrittweise in die Lage aller Personen versetzen. Dies erfordert mehr Zeit und Erfahrung; es ist ratsam, vorher bereits eine Gruppenaufstellung mitgemacht zu haben.

Wie bereitet der Aufsteller sich vor?

Der Aufsteller sollte im Vorfeld mit seinen Angehörigen sprechen. Wichtig sind Informationen über Familienereignisse wie z.B. tote, vermisste oder früh erkrankte Angehörige, gestorbene, abgetriebene oder abgegangene Kinder, Familiengeheimnisse, Verbrechen, frühere Beziehungen, Kinder aus anderen Beziehungen, Krieg, Flucht und Vertreibung.
Je mehr Informationen vorhanden sind, desto einfacher, klarer und hilfreicher kann die Aufstellung werden.

Wichtig sind insbesondere leibliche Vorfahren aus der eigenen Linie.

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